Kundenerfolge

Takko Fashion: Mit Daten und KI zu kontinuierlichem Wachstum

Dr. Dirk Mannweiler
Head of Data & AI, Takko Fashion

Wir sind gefordert, möglichst viel Wissen über unsere Kunden, Standorte und Produkte aus unseren Daten zu generieren, um unsere geschäftlichen Ziele erreichen zu können. Die ORAYLIS-Berater haben uns direkt vom ersten Gespräch an verstanden. Vom Data Strategy Assessment bis zum Plattformaufbau hat das toll funktioniert – alles hatte Hand und Fuß. Wir haben gemerkt, dass wir diesen kompetenten Support an vielen Stellen benötigen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Auf einen Blick

  • Kunde: Takko Fashion
  • Branche: Handel & Konsumgüter
  • Projektziel: Aufbau einer modernen Data & AI Plattform, Anbindung von Salesforce und RELEX
  • Technologie: Azure Databricks, Microsoft Fabric

Als ein führender Quality Fashion Discounter hat Takko ehrgeizige Wachstumsziele. Zu den rund 2.000 Filialen in Europa sollen in den nächsten drei Jahren 300 neue Standorte hinzukommen, ein Großteil davon in den Kernmärkten Deutschland, Österreich und Niederlande. Gleichzeitig gilt es, in einem umkämpften Branchenumfeld kontinuierlich die Umsätze und Profite zu steigern. Vor diesem Hintergrund ist ein effizienter Umgang mit den umfangreich vorhandenen Unternehmensdaten unverzichtbar.

Frontansicht der Takko Fashion Filiale in Tönisvorst.

Die Takko-Filiale in Tönisvorst. In den nächsten drei Jahren sollen zu den rund 2.000 Standorten 300 weitere hinzukommen. (Takko Fashion)

„Wir sind gefordert, möglichst viel Wissen über unsere Kunden, Standorte und Produkte aus unseren Daten zu generieren, um unsere geschäftlichen Ziele erreichen zu können,“ so Dr. Dirk Mannweiler, Head of Data & AI bei Takko. Wobei die bisherige Datenlandschaft dieses Streben stark limitierte: „Grundlage unserer Datenanalyse war noch bis vor kurzem ein klassisches Microsoft-DWH im eigenen Rechenzentrum. Unsere Berichte haben wir mit den Reporting Services gebaut, die Analysen erfolgten über Excel. An Machine-Learning-Automatisierungen und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz war nicht zu denken.“

Aus diesen Gründen entschieden sich die Verantwortlichen für einen Neustart. Dabei bildet eine zentrale Data & AI Plattform auf Basis von Cloud-Technologien das Fundament. In weiteren Schritten wird mit Salesforce ein modernes CRM-System zur Kundenanalyse angebunden. Für das Supply Chain Management ist das führende Branchentool RELEX vorgesehen.

Umgang mit Daten vereinfachen

Gemessen an der Unternehmensgröße verfügt Takko über ein relativ kleines BI-Team. Daher hatte bei der Auswahl der Plattform-Technologie eine einfache Handhabung höchste Priorität. „Wir benötigen eine Lösung, die für uns leicht zu bedienen und zu administrieren ist“, erläutert Dirk Mannweiler. Unter dieser Prämisse prüfte das Takko-Team unterschiedliche Anbieter. Schnell zeigte sich, dass es auf ein Databricks Lakehouse hinauslaufen würde, in dem alle Unternehmensdaten zentralisiert werden.

„Ob es um das Lesen und Verarbeiten der Daten, die Entwicklung von KI-Modellen, die Automatisierung von Prozessen oder auch die Anbindung neuer Systeme geht – Databricks ist dank seiner intuitiven Funktionsweise perfekt für unser Vorhaben, die Daten- und Data-Science-Welt von Takko möglichst effektiv in Einklang zu bringen.“

Mitarbeitende von Takko Fashion arbeiten gemeinsam am Laptop.

Die neue Data & AI Plattform soll es Mitarbeitenden auf allen Unternehmensebenen ermöglichen, Daten effektiver für geschäftliche Zielsetzungen zu nutzen. (Takko Fashion)

Im nächsten Schritt begaben sich die Akteure auf die Suche nach dem passenden Partner für die Strukturierung und Umsetzung der vorhandenen Ideen und Pläne. Hier machten die Daten- und KI-Experten von ORAYLIS das Rennen. „Wir haben uns mit diversen Dienstleistern ausgetauscht. Die ORAYLIS-Berater haben uns direkt vom ersten Gespräch an verstanden. Und auch menschlich passte das sofort sehr gut.“

Data Strategy Assessment als Projekteinstieg

Der Einstieg in die Zusammenarbeit mit ORAYLIS erfolgte über ein Data Strategy Assessment. Die gemeinsamen Workshops brachten Struktur in die Anforderungen und Ziele des Takko-Teams.

„Im Prinzip wussten wir, wo wir hinwollten“, erklärt Dirk Mannweiler. „Aber es gab noch eine Menge offener Fragen – also: Was können und wollen wir alles erreichen? Haben wir unsere Themen richtig priorisiert? Welche Technologien benötigen wir genau? Wie sieht eine konkrete Architektur aus? Und was sind die nächsten Schritte? All das wurde bei den Workshops zu unserer hohen Zufriedenheit beantwortet. Wir hatten danach klar vor Augen, wie sich unsere Databricks-Vision mit den Services der Microsoft Azure Cloud realisieren lässt. Gleichzeitig zeichnete sich bereits ab, dass der geplante Technologie-Stack eine sinnvolle Optimierung für viele unserer Use Cases sein würde, beispielsweise rund um unser geplantes Salesforce-CRM.“

Zum Abschluss des Assessments erhielten die Verantwortlichen ein Entscheidungsdokument. Es fasste die Ergebnisse übersichtlich zusammen und machte das weitere Vorgehen transparent. Damit ging auch der Entschluss einher, dass ORAYLIS die anstehende Implementierung der Lösung übernehmen soll.

Reports in Eigeninitiative ermöglichen

Eine wichtige Erkenntnis der Workshop-Serie war auch, dass die Takko-Fachabteilungen durch die neue Plattform noch besser in der Lage sind, eigenständig mit Daten zu arbeiten und dadurch ihre Effizienz zu steigern. Zu diesem Zweck hat ORAYLIS einen Managed-Self-Service-Ansatz in das Projekt eingebracht. Sophia Pommerin, Senior Project Managerin bei ORAYLIS, erläutert die Details: „Den Mitarbeitenden wird innerhalb festgelegter Rahmenbedingungen ermöglicht, eigeninitiativ Reports und Anwendungen zu erstellen. Zudem sind die fachlichen Teams für die Pflege und Bereitstellung spezifischer Datentöpfe verantwortlich. Währenddessen verbleiben Infrastruktur-, Strategie- und Governance-Themen bei der zentralen BI.“

Sophia Pommerin Senior Project Manager ORAYLIS

Sophia Pommerin, Senior Project Managerin bei ORAYLIS. (ORAYLIS)

Um den Mitarbeitenden die erforderlichen Werkzeuge an die Hand zu geben, wird das Databricks Lakehouse durch Microsoft Fabric ergänzt. Die innovative Software beinhaltet sämtliche Komponenten zum Aufbau moderner Data & AI Plattformen. Bei Takko kommt ausschließlich Power BI als unternehmensweites Analysetool zum Einsatz. „Durch diese Vorgehensweise spart Takko umfassend Lizenzkosten“, so Sophia Pommerin. „Dem Projekt liegt eine Fabric-F64-Kapazität zugrunde. So können beliebig viele Mitarbeitende Daten mit Hilfe von Power BI für ihre Tätigkeiten nutzen.“

Anbindung von Salesforce und RELEX

Parallel zur Plattformentwicklung hat das Projektteam damit begonnen, die alte CRM-Welt in das Salesforce-System zu überführen. Databricks bewährt sich hierbei als automatisierte Datendrehscheibe, die CRM-Daten aus verschiedenen Quellen zentral zusammenführt, aufbereitet und dann direkt in Salesforce einspielt. Im Gegenzug liefert das CRM-Tool täglich Live-Daten zu Kunden und Verkäufen, die in Verbindung mit Stamm- und Geodaten umfassendere Reporting-Erkenntnisse ermöglichen.

Vor allem die Marketing- und Sales-Abteilungen profitieren davon: „Wir arbeiten nun KI-gestützt an Segmenten und Clustern, durch die wir die Customer Journey viel besser verstehen können“, sagt Dirk Mannweiler. „Infolgedessen lassen sich unsere Kunden gezielter und individueller durch maßgeschneiderte Angebote ansprechen. So können wir ihnen ein Einkaufserlebnis bieten, das auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.“ Ebenso leistet die Data & AI Plattform bei der Anbindung von RELEX wertvolle Unterstützung. Dabei werden die vorhandenen ERP-Daten lokal in Databricks mit Produktstammdaten verknüpft und dann unmittelbar dem neuen Planungssystem zur Verfügung gestellt.

Innenansicht der Takko Fashion Filiale in Emsdetten

KI-gestütze Software-Lösungen optimieren sowohl die Kundenansprache als auch das Warenangebot in den Filialen. (Takko Fashion)

RELEX liefert auf der Grundlage detaillierte KI-Prognosen und Empfehlungen, die die Abteilung Planning & Allocation für eine optimale Warenzuweisung nutzen kann. Die gewonnenen Insights werden schließlich in die Plattform zurückgespielt und als Unternehmenswissen bereitgestellt. Das zahlt mitunter auf die Expansionsziele ein, indem eigene Geo-Analysen schnell und effektiv vorangetrieben werden können.

Daten und KI im Einklang

Die Anwendungsszenarien verdeutlichen, wie Daten und Künstliche Intelligenz bei Takko zunehmend eine untrennbare Verbindung eingehen und inhärenter Bestandteil der Geschäftstätigkeit werden. Dirk Mannweiler freut sich über die nachhaltige Beschleunigung des Innovationsprozesses: „Unsere KI-Projekte lassen sich nun viel schneller und in höherer Qualität umsetzen. Wir können riesige Datenmengen in Echtzeit aufbereiten und analysieren, wobei unsere Lösung automatisch skaliert. So lassen sich beispielsweise Fragestellungen unserer Fachabteilung – etwa zu Out-of-Stock-Szenarien – in kürzester Zeit KI-getrieben beantworten.

Entsprechend ist die Agenda für die nahe Zukunft bereits prall gefüllt. Das Team will den CRM-Bereich ausbauen und die Kundensegmentierung weiter verfeinern. Die Kundenansprache soll sukzessive automatisiert werden. Gleichzeitig gilt es, Produktthemen zu vertiefen und die Expansionspläne mit immer detaillierteren Informationen zu flankieren. Nicht zuletzt haben sich die Akteure zum Ziel gesetzt, durch den Einsatz von Databricks Genie die Potenziale von generativer KI zu erschließen und Arbeitsprozesse vermehrt mit KI-Assistenten und -Agenten zu unterstützen.

Fest steht bereits, dass die Partnerschaft mit ORAYLIS fortgeführt wird: „Vom Data Strategy Assessment bis zum Plattformaufbau hat das einfach toll funktioniert – alles hatte Hand und Fuß. Wir haben gemerkt, dass wir diesen kompetenten Support an vielen Stellen benötigen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“

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  • Kunde: Takko Fashion
  • Branche: Handel & Konsumgüter
  • Projektziel: Aufbau einer modernen Data & AI Plattform, Anbindung von Salesforce und RELEX
  • Technologie: Azure Databricks, Microsoft Fabric
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Procar: Vom Datensilo zur modernen Data & AI Plattform

Tobias Cremer
BI-Projektmanager Controlling, Procar Automobile Wuppertal GmbH & Co. KG

ORAYLIS hat uns durch hohe Beratungskompetenz und eine technische Lösung überzeugt, die genau auf unsere Ziele abzielt. Ohne den Microsoft-Fabric-Ansatz stünden wir heute nicht an dem Punkt, an dem wir uns jetzt schon befinden. Wir konnten unsere technologische Basis in kürzester Zeit auf ein stabiles, zukunftssicheres Fundament stellen. Dabei haben wir vollen Zugriff auf unsere Plattform und komplette Transparenz über unsere Daten. Alle unsere Datenthemen lassen sich schnell und effizient in Eigeninitiative umsetzen. Fabric ist wirklich ein tolles Tool, mit dem ich sehr gerne arbeite.

Auf einen Blick

  • Kunde: Procar
  • Branche: Automotive
  • Projektziel: Zentralisierung aller Unternehmensdaten auf einer modernen Daten- und KI-Plattform
  • Technologie: Microsoft Fabric

Alle Welt spricht gegenwärtig von den schier unendlichen Möglichkeiten, die Daten und Künstliche Intelligenz für Unternehmen bieten. Währenddessen treiben die meisten Verantwortlichen noch immer grundlegende Themen um. Denn meist liegen die notwendigen Datenbestände weit verteilt in unterschiedlichen Silos. Es gibt kaum Wege, die Daten systematisch miteinander zu verbinden. Ebenso wenig existieren strukturierte Prozesse, um die erforderliche Datenqualität zu gewährleisten.

Unter diesen Voraussetzungen wird schon das herkömmliche Standard-Reporting zu einer Herausforderung, wie Tobias Cremer bestätigt. Der BI-Projektmanager sitzt im Controlling des führenden BMW-Händlers Procar. Er weiß von vielfältigen Problemen zu berichten, die eine in die Jahre gekommene Tool- und Datenlandschaft mit sich bringt.

Mitarbeitende in Procar-Filiale beraten sich vor Bildschirm

Procar will alle relevanten Unternehmensdaten auf einer zentralen Plattform zusammenführen. Der Einsatz von Daten soll für alle Mitarbeitenden einfacher und effizienter gestaltet werden. (Procar)

Disparate Systemlandschaft birgt viele Hindernisse

„Unsere Mitarbeitenden haben in diversen Programmen gearbeitet“, so Tobias Cremer. „Wenn wir etwa zu einer Buchung die Rechnung sehen wollten, dann mussten wir erst einmal in ein anderes System wechseln. Das war nicht nur sehr aufwendig. Es gab auch keine unternehmensweite Wahrheit. Jede Fachabteilung verfügte über eigene Datenbanken und Berichte. Am Ende wurde auf der Leitungsebene diskutiert, welche Zahl nun für die betriebliche Steuerung die richtige ist.“

Dass ein solches Vorgehen nicht zeitgemäß ist, war den Akteuren bereits bewusst. Schließlich gestaltete sich auch die Pflege der bestehenden BI-Lösung immer arbeitsintensiver. An Erweiterungen war kaum noch zu denken: „Unser Backlog mit Wünschen und Ideen aus den Fachabteilungen platzte aus allen Nähten. Wir waren so sehr mit der Fehlerbehebung in den bestehenden Berichten beschäftigt, dass wir gar nicht mehr zu irgendwelchen Weiterentwicklungen gekommen sind.“

Infolgedessen wurde aus dem Controlling heraus eine großangelegte Digitalisierungsinitiative forciert, die eine umfassende Zentralisierung aller Systeme auf Basis einer modernen Analyse-Plattform mit einheitlicher Arbeitsoberfläche vorsah.

Möglichst viele Dinge selbst machen

Die zentrale Data & AI Plattform sollte vor allem eine Anforderung erfüllen: „Wir wollten möglichst viele Dinge selbst machen können. Bei unserer alten Lösung haben wir mit einem externen Dienstleister zusammengearbeitet, wodurch kleinste Änderungen teilweise mehrere Wochen in Anspruch nahmen. Gleichzeitig war unser Ziel, möglichst unabhängig von unserer internen IT agieren zu können, deren Fokus eher auf den klassischen Infrastruktur-Themen liegt. Uns schwebte eine kleine, flexible Data-Engineering-Einheit innerhalb des Controllings vor, die schnell und unkompliziert Datenthemen für jede Fachabteilung vorantreiben kann.“

Die Procar-Standorte erhalten künftig automatisiert detaillierte Zahlen beispielsweise zu Verkäufen von Neu- und Gebrauchtwagen, Werkstattservices und Teilemanagement sowie Prämienprogrammen für Mitarbeitende. (Procar)

Für das Projektteam rund um Tobias Cremer stand auch schon fest, dass die neue Lösung in der Cloud angesiedelt sein sollte. „Das brauchte etwas Überzeugungsarbeit, da es im Unternehmen gewisse Sicherheitsbedenken gab. Allerdings wollen wir künftig auch mit KI-gestützten Modellen arbeiten. Ein physisches Rechenzentrum gerät da schnell wieder an seine Grenzen. Außerdem bieten die etablierten Cloud-Angebote per se einen besseren Schutz, als wir ihn bei einer lokalen Infrastruktur im Unternehmen leisten könnten.“

Nicht zuletzt galt es, Lizensierungskosten einzusparen. Schon seit längerem hatte sich Power BI bei Procar als wichtigstes Werkzeug für die geschäftliche Datenanalyse etabliert, was auch in Zukunft so bleiben sollte. Allerdings konnten beim alten Lösungsaufbau ausschließlich Pro-Lizenzen für jeden einzelnen Nutzer verwendet werden. Daher stiegen mit den Anwenderzahlen auch die monatlichen Kosten in unverhältnismäßige Höhen – eine Entwicklung, der unbedingt Einhalt geboten werden musste.

„All-in-One“ mit Microsoft Fabric

Mit den vielfältigen Vorgaben in der Tasche machte sich das Projektteam auf die Suche nach der richtigen Technologie sowie einem geeigneten Partner für die Planung und Umsetzung. „Wir haben mehrere Anbieter eingeladen, die uns sehr unterschiedliche Ansätze vorstellten – darunter sogar noch einer, der auf einem lokalen Rechenzentrum basierte“, erläutert Tobias Cremer. „Nach allen Präsentationen fiel unsere Entscheidung einstimmig aus: ORAYLIS überzeugte uns durch hohe Beratungskompetenz und einer technischen Lösung, die genau auf unsere Ziele einzahlte.“

Bei der vorgeschlagenen Technologie handelt es sich um Microsoft Fabric, eine neue All-in-One-Datenplattform, die sich durch eine besonders einfache Handhabung auszeichnet. „Im Prinzip bedarf es nur einiger Grundeinstellungen und dann lässt sich in kurzer Zeit eine komplette Basis-Plattform von der Datenintegration über die Datenkonsolidierung bis zur Datenanalyse ausrollen“, erklärt Martin van Husen, technischer Projektleiter auf Seiten ORAYLIS. „Auch das weitere Handling ist denkbar simpel. Typische Aufgaben, wie das Anbinden neuer Datenquellen, laufen über eine grafische Benutzeroberfläche und Drag-&-Drop-Funktionen. So konnten wir das Procar-Team schon während der Plattform-Entwicklung sehr schnell zu eigenem Handeln befähigen.“

Martin van Husen, Principal Consultatn bei ORAYLIS

Martin van Husen hat das Projekt von Seiten ORAYLIS geleitet. (ORAYLIS)

Ein weiterer Fabric-Vorteil: Power BI ist fester Bestandteil des Gesamtpakets und dient standardmäßig als Analyse-Werkzeug. Dem Procar-Projekt liegt eine F64-Kapazität zugrunde, sodass beliebig viele Mitarbeitende mit Power-BI-Berichten arbeiten können.

Eigenständige Konsolidierung der alten Datenwelt

Auf Grundlage der Fabric-Plattform begibt sich das Procar-Team nun weitestgehend eigenständig an die Konsolidierung der alten Datenwelt. Ganz oben steht dabei das Finanzreporting, das die Kosten- und Leistungsrechnung sowie Bilanzzahlen, Umsatzstatistiken und Absatzplanung für alle 24 Procar-Standorte beinhaltet. „Hierbei handelt es sich um das Herzstück unseres Berichtswesens“, so Tobias Cremer. „Damit arbeitet das gesamte Unternehmen, angefangen bei der Geschäftsführung über das Controlling bis hin zu sämtlichen Verkaufs- und Serviceleitern.“

Im alten Buchhaltungssystem ließen sich die betriebswirtschaftlichen Zahlen nicht an einer Stelle monitoren. Ebenso wenig waren tiefergehende Analysen möglich. „Wir mussten die Zahlen immer erst in eine Fremdanwendung überführen. Neben dem Mangel an Transparenz kostete dieses Vorgehen viel Zeit und war fehleranfällig. Unsere zentrale Plattform sorgt insofern für umfassende Verbesserungen. Wir können jetzt jedem Nutzenden verlässliche, tagesaktuelle Zahlen schnell und effizient bereitstellen. Gleichzeitig erhalten wir vollkommen neue Erkenntnisse für die Steuerung des Unternehmens und der einzelnen Standorte.“

Apropos Standorte: Diese erhalten künftig automatisiert detaillierte Zahlen beispielsweise zu Verkäufen von Neu- und Gebrauchtwagen, Werkstattservices und Teilemanagement sowie Prämienprogrammen für Mitarbeitende. „Um den Kolleginnen und Kollegen im Sales und After Sales die entsprechenden Reports liefern zu können, müssen wir bislang die erforderlichen Daten manuell aus unterschiedlichen Tools importieren und in Excel zusammenführen. In unserer Verwaltung sind zwei Personen im Prinzip mit nichts anderem als diesen Auswertungen beschäftigt. Hier erwarten wir einen massiven Gewinn an Arbeitszeit. Schließlich handelt es sich um sehr kompetente Mitarbeitende, die ihre Fähigkeiten deutlich effektiver für das Unternehmen einsetzen können.“

Mehrwerte für Mitarbeitende und Endkunden

Procar Verkäufer mit Kunde

Über ein unternehmensweites Informationssystem soll künftig die komplette Kundenhistorie für jeden Angestellten an jedem Standort direkt abrufbar sein. (Procar)

Mit den bisherigen Ergebnissen zeigt sich Tobias Cremer zufrieden. Die Entscheidung für die Fabric-Technologie hat er zu keinem Zeitpunkt bereut. „Ohne den Microsoft-Fabric-Ansatz stünden wir heute nicht an dem Punkt, an dem wir uns jetzt schon befinden. Wir konnten unsere technologische Basis in kürzester Zeit auf ein stabiles, zukunftssicheres Fundament stellen. Dabei haben wir vollen Zugriff auf unsere Plattform und komplette Transparenz über unsere Daten. Alle unsere Datenthemen lassen sich schnell und effizient in Eigeninitiative umsetzen. Fabric ist wirklich ein tolles Tool, mit dem ich sehr gerne arbeite.“

Gleichzeitig blickt der BI-Projektmanager erwartungsvoll in die Zukunft. Neben dem Mehrwert für jeden Mitarbeitenden soll perspektivisch auch der Endkunde von der Procar-Plattform profitieren. So schwebt dem Team ein unternehmensweites Informationssystem vor, das die komplette Kundenhistorie detailliert abbildet und für jeden Angestellten an jedem Standort unmittelbar abrufbar ist. „Im Moment müssen auch diese Informationen noch mühsam zusammengesucht werden. Ziel ist es, dass der Kunde in jeder unserer Filialen sofort bekannt ist und sich gut beraten fühlt – egal ob es um sein Fahrzeug, Leasingverträge, Versicherungen, Wartungsleistungen, Schadensfälle oder Gutachten geht. Das wird Procar noch einmal richtig nach vorne bringen.“

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  • Kunde: Procar
  • Branche: Automotive
  • Projektziel: Zentralisierung aller Unternehmensdaten auf einer modernen Daten- und KI-Plattform
  • Technologie: Microsoft Fabric
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